Shop Apotheke steigt in den SDAX auf

Der Versandhändler Shop Apotheke Europe hat in den vergangenen Jahren nicht nur sein operatives Geschäft ausgebaut, nun wird die nach eigener Einschätzung führende Online-Apotheke Kontinentaleuropas am 24. September 2018 auch in den SDAX aufgenommen. Das gab das im niederländischen Venlo ansässige Unternehmen unter Berufung auf eine Entscheidung der Deutsche Börse AG in einer Pressemeldung bekannt.

Ende des Filialbooms

Nach Einführung des Fremd und Mehrbesitzes 2004, ist bis 2010 die Anzahl der Filialen auf knapp 3500 gestiegen. Zwischen 2016 und 2017 ist die Filialzahl dann zuletzt aber weniger stark gestiegen, nämlich um 96 auf 4512. Und die Zahlen von 2018 zeigen deutlich, dass es auch weniger Filialen gibt – somit schließen auch zunehmend die ertragsschwachen Filialen.

Positionspapier E-Health der CDU/CSU-Fraktion

Die Politik ist stärker als zuvor gefordert ihre Führungsrolle wahrzunehmen. Digitalisierung muss als sektorenübergreifende Teamaufgabe verstanden werden. Bei der Verteilung künftiger Zuständigkeiten muss aus Fehlern der Vergangenheit gelernt und , sofern erforderlich, nachjustiert werden.

Das Innovationstempo im IT-Sektor wie auch in der Medizin ist hoch. Das macht es erfor
derlich, bei neuen digitalen Lösungen und Modellprojekten bereits im frühen Entwicklungsstadium ein Höchstmaß an Interoperabilität zu anderen Strukturen und Akteuren (technologisch wie auch organisatorisch) sicherzustellen.

Digitalisierung muss unter der Bedingung höchster Datenschutz- und Sicherheitsstandards
erfolgen. Zugleich sollen innovative Verbesserungen für tausende Patienten nicht durch veraltete oder unsachgemäße Datenschutznormen ausgebremst, verhindert oder gar bestraft werden.

Versandhandel von OTC wächst 2017 weiter zweistellig

Wie das MArktforschungsunternehmen IQVIA mitteilt, ist von den insgesamt 13,3 Milliarden Euro Umsatz (zu effektiven Verkaufspreisen) mit rezeptfreien Produkten in 2017, der Versandhandel mit gut 1,7 Mrd. Euro bzw. 13 % Marktanteil beteiligt. Die zweistellige Umsatzsteigerung dieses Vertriebskanals schlägt sich damit in einer Erhöhung des Marktanteils um einen Prozentpunkt nieder.

Dies bedeutet eine Fortsetzung der bisherigen Entwicklung, da der Anteil in 2016 gegenüber 2015 von 11 % auf 12 % gestiegen war. In gleicher Größenordnung hat sich der Absatzanteil erhöht.

Amazon kauft Onlineapotheke Pillpack für 1 Milliarde Dollar

Amazon steigt mit der Übernahme der amerikanischen Online-Apotheke Pillpack nun endgültig in den Medikamentenhandel ein.

Pillpack hatte zuvor bereits mit Walmart eine Übernahme verhandelt. Laut Informationen des Fernsehsenders Cnbc lag der Kaufpreis bei unter 1 Milliarde US-Dollar. Walmart baut ebenso gerade sein Online-Geschäft und den VErsand von Medikamenten massiv aus, um Amazon anzugreifen.

Versender legen im Rx-Markt zu

Bei OTC-Arzneimitteln und Nichtarzneimitteln kamen die Versandapotheken mit 842 Millionen Euro auf einen Marktanteil von 17 Prozent – mit einer Steigerungsrate von 9,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Diese Zahlen konnte auch Doc Morris vorlegen, die weiter ein Wachstum nach dem EuGH-Urteil zur Rx-Preisbindung vermelden: Im ersten Quartal 2018 steigerte DocMorris den Umsatz mit Rx-Arzneimitteln um 10,7 Prozent, der OTC-Umsatz wuchs laut der Schweizer Muttergesellschaft sogar um mehr als 75 Prozent.

Kanzlerin holt Jens Spahn ins BMG

Jens Spahn bekommt nach sechs Jahren als gesundheitspolitischer Sprecher der Unionsfraktion und zweieinhalb Jahren als parlamentarischer Finanz-Staatssekretär damit einen Posten im Kabinett.

Regierung bereitet Fahrverbot für Dieselautos vor

Das Schreiben Barthles lag AFP am Samstag vor. Darin heißt es, die neue Rechtsgrundlage in der Straßenverkehrsordnung solle zum Schutz der menschlichen Gesundheit vor Feinstaub oder Abgasen (Stickstoffdioxid) geschaffen werden, soweit die festgelegten Grenzwerte tatsächlich überschritten werden.

Damit wären "erstmals auch streckenbezogene gefahrenabwehrrechtliche Maßnahmen zum Schutz vor Feinstaub möglich". Diese Maßnahmen könnten damit unabhängig vom Vorliegen eines Luftreinhalteplans angeordnet werden – ein solcher Plan ist demnach bislang stets Grundlage einer Umweltzone.

Bewertungen für Ärzte dürfen gelöscht werden.

* Startseite
* Teilen
* Kommentare
* E-Mail
* Mehr
* Twitter
* Feedback
Nachricht hinterlassen
Anrede
Vorname
Nachname
E-Mail-Adresse
Worum handelt es sich?
Wie können wir helfen?
Schließen
* Drucken
* Fehler melden
Sie haben einen Fehler gefunden?
Bitte markieren Sie die entsprechenden Wörter im Text. Mit nur zwei Klicks melden Sie den Fehler der Redaktion.

Niederlage, Löschanspruch, Geschäftsmodell, Profil, Portal, Köln, Daten, Karlsruhe, Verzeichnis, Schutzgelderpressung, Einblendung, Gregor Galke, Geschäftspraxis, ZR, Informationsvermittler, Bundesrichter, Die Ärzte, Medienfreiheit, Grundsatzentscheidung, Pyrrhussieg
dpa/Uli Deck Der BGH urteilte zu einer Klage einer Ärztin gegen das Ärzte-Bewertungsportal Jameda.
Dienstag, 20.02.2018, 13:33
Eine Kölner Ärztin will raus aus dem Ärztebewertungsportal Jameda und siegt nun vor dem Bundesgerichtshof: Ihr Profil muss entfernt werden – und Jameda sein Geschäftsmodell umkrempeln. Einen grundsätzlichen Löschanspruch für Ärzte gibt es jedoch weiter nicht.

Es ist eine Niederlage für das Ärztebewertungsportal Jameda und ein Sieg für eine Hautärztin aus Köln: Das Portal muss die Daten der Dermatologin komplett aus seinem Verzeichnis löschen. Das entschied der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe.

Bewertungsportale müssen auch im Netz neutral bleiben – dies ist bei dem verhandelten Fall nicht mehr. Jamenda ,begünstigt mit seinem Geschäftsmodell die Mediziner, die Werbeplätze kaufen. „Wir freuen uns, dass mit der Schutzgelderpressung seitens Jameda nun endlich Schluss ist“, sagte dazu die Anwältin der Medizinerin, Anja Wilkat. Die Betreiber des Portals müssen nun ihre Anzeigenprodukte gemäß der BGH-Vorgaben anpassen und für Gleichbehandlung zwischen zahlenden und nicht zahlenden Ärzten sorgen.

30 neue Medikamente in 2017

So gibt es zur Behandlung von rheumatoider Arthritis Tofacitinib (Xeljanz® von Pfizer) und Baricitinib (Olumiant® von Lilly) Mit Dupilumab (Dupixent® von Sanofi Genzyme) ist erstmals ein monoklonaler Antikörper zur Behandlung der Neurodermitis zugelassen worden. Für die Therapie der Psoriasis kamen mit Brodalumab (Kyntheum® von Leo Pharma), Guselkumab (Tremfya® von Janssen-Cilag) und Ixekizumab (Taltz® von Lilly) drei weitere neue Antikörper mit etwas unterschiedlichen Angriffspunkten auf den Markt.
Asthma ein. Insgesamt haben zehn der 31 neuen Arzneimittel eine inflammatorische Erkrankung als Indikation.

Immerhin ein neues Antibiotikum gibt es auch: Zavicefta® von Pfizer mit dem neuen
Betalactamase-Inhibitor Avibactam kombiniert mit dem lang bekannten Betalactam Ceftazidim hilft bei Bauchraum- und Harnwegsinfektionen sowie stationär erworbenen
Lungenentzündungen mit multiresistenten gramnegativen Bakterien.