Versender legen im Rx-Markt zu

Bei OTC-Arzneimitteln und Nichtarzneimitteln kamen die Versandapotheken mit 842 Millionen Euro auf einen Marktanteil von 17 Prozent – mit einer Steigerungsrate von 9,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Diese Zahlen konnte auch Doc Morris vorlegen, die weiter ein Wachstum nach dem EuGH-Urteil zur Rx-Preisbindung vermelden: Im ersten Quartal 2018 steigerte DocMorris den Umsatz mit Rx-Arzneimitteln um 10,7 Prozent, der OTC-Umsatz wuchs laut der Schweizer Muttergesellschaft sogar um mehr als 75 Prozent.

Kanzlerin holt Jens Spahn ins BMG

Jens Spahn bekommt nach sechs Jahren als gesundheitspolitischer Sprecher der Unionsfraktion und zweieinhalb Jahren als parlamentarischer Finanz-Staatssekretär damit einen Posten im Kabinett.

Regierung bereitet Fahrverbot für Dieselautos vor

Das Schreiben Barthles lag AFP am Samstag vor. Darin heißt es, die neue Rechtsgrundlage in der Straßenverkehrsordnung solle zum Schutz der menschlichen Gesundheit vor Feinstaub oder Abgasen (Stickstoffdioxid) geschaffen werden, soweit die festgelegten Grenzwerte tatsächlich überschritten werden.

Damit wären "erstmals auch streckenbezogene gefahrenabwehrrechtliche Maßnahmen zum Schutz vor Feinstaub möglich". Diese Maßnahmen könnten damit unabhängig vom Vorliegen eines Luftreinhalteplans angeordnet werden – ein solcher Plan ist demnach bislang stets Grundlage einer Umweltzone.

Bewertungen für Ärzte dürfen gelöscht werden.

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dpa/Uli Deck Der BGH urteilte zu einer Klage einer Ärztin gegen das Ärzte-Bewertungsportal Jameda.
Dienstag, 20.02.2018, 13:33
Eine Kölner Ärztin will raus aus dem Ärztebewertungsportal Jameda und siegt nun vor dem Bundesgerichtshof: Ihr Profil muss entfernt werden – und Jameda sein Geschäftsmodell umkrempeln. Einen grundsätzlichen Löschanspruch für Ärzte gibt es jedoch weiter nicht.

Es ist eine Niederlage für das Ärztebewertungsportal Jameda und ein Sieg für eine Hautärztin aus Köln: Das Portal muss die Daten der Dermatologin komplett aus seinem Verzeichnis löschen. Das entschied der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe.

Bewertungsportale müssen auch im Netz neutral bleiben – dies ist bei dem verhandelten Fall nicht mehr. Jamenda ,begünstigt mit seinem Geschäftsmodell die Mediziner, die Werbeplätze kaufen. „Wir freuen uns, dass mit der Schutzgelderpressung seitens Jameda nun endlich Schluss ist“, sagte dazu die Anwältin der Medizinerin, Anja Wilkat. Die Betreiber des Portals müssen nun ihre Anzeigenprodukte gemäß der BGH-Vorgaben anpassen und für Gleichbehandlung zwischen zahlenden und nicht zahlenden Ärzten sorgen.

30 neue Medikamente in 2017

So gibt es zur Behandlung von rheumatoider Arthritis Tofacitinib (Xeljanz® von Pfizer) und Baricitinib (Olumiant® von Lilly) Mit Dupilumab (Dupixent® von Sanofi Genzyme) ist erstmals ein monoklonaler Antikörper zur Behandlung der Neurodermitis zugelassen worden. Für die Therapie der Psoriasis kamen mit Brodalumab (Kyntheum® von Leo Pharma), Guselkumab (Tremfya® von Janssen-Cilag) und Ixekizumab (Taltz® von Lilly) drei weitere neue Antikörper mit etwas unterschiedlichen Angriffspunkten auf den Markt.
Asthma ein. Insgesamt haben zehn der 31 neuen Arzneimittel eine inflammatorische Erkrankung als Indikation.

Immerhin ein neues Antibiotikum gibt es auch: Zavicefta® von Pfizer mit dem neuen
Betalactamase-Inhibitor Avibactam kombiniert mit dem lang bekannten Betalactam Ceftazidim hilft bei Bauchraum- und Harnwegsinfektionen sowie stationär erworbenen
Lungenentzündungen mit multiresistenten gramnegativen Bakterien.

Teva streicht bis zu 10.000 Stellen

Die Agentur Bloomberg berichtet, dass der weltgrößte Generika-Hersteller damit in den nächsten zwei Jahren die Kosten um 1,5 bis zwei Milliarden Dollar senken wolle. Dies sind vorerst nur Pläne, jedoch schon sehr konkret. Ende November hatte Teva schon bekanntgegeben, sich wegen finanzieller Schwierigkeiten zu drastischen Maßnahmen gezwungen zu sehen. Zu diesem Zeitpunkt hat Teva auch einen neuen Chef, Kare Schulz, bekommen.

Apotheken schließen vor allem im Nordwesten Niedersachsens

Wegen der größeren Entfernungen zwischen den einzelnen Apotheken müssen dazu die Inhaber von Apotheken in Ostfriesland oder im Emsland besonders viele und lange Botendienste organisieren. "Bisher versorgen die Apotheken die Patienten ohne zusätzliche Kosten zu Hause und bringen die Medikamente bis ans Krankenbett", betonte Magdalena Linz, die Präsidentin der Apothekerkammer Niedersachsen. Einige Apotheken haben mehrere Kurierfahrzeuge, die teilweise bis zu 50 000 Kilometer und mehr jährlich zurücklegen müßten, um die PAtienten vor Ort zu versorgen.

Außerdem müssen Apotheker im Nordwesten erheblich mehr Notdienste anbieten, auf den meisten Inseln in der Nordsee sogar rund um die Uhr das komplette Jahr. Dies ist laut Apothekerverband nur zu leisten, wenn der Apotheker gleich über der Apotheke wohnt. Die Apothekenbetriebsordnung gibt vor, dass man im Notdienst binnen zehn Minuten seine Apotheke erreichen können muß.

In manchen Ländern jedes zehnte Medikament minderwertig

Auch aus Deutschland gingen seit Beginn der WHO-Erhebung 2013 nun vereinzelt Meldungen über solche teils gefährlichen Substanzen ein, wie die WHO berichtet. "Das ist nicht nur eine Geldverschwendung für Patienten und Gesundheitssysteme, solche Produkte können auch schwere Krankheiten oder sogar den Tod bedeuten", so die WHO.

Betroffen waren vor allem Antibiotika und Medikamente gegen Malaria, aber auch gegen Krebs und Verhütungsmittel. Es handelte sich zum Teil um komplett gefälschte Medikamente, etwa Pulver und Tabletten mit bekannten Markennamen, die aber keinen Wirkstoff enthalten. Andere Medikamente sind nicht getestet oder fallen bei Tests durch, weil sie Qualitätsstandards nicht erfüllen oder nicht halten, was sie versprechen. Über die Hälfte der gemeldeten (!) gefälschten Medikamente kommen in Afrika auf den Markt.

Staatsanwaltschaft ermittelt gegen AOK Rheinland/Hamburg

ei den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft geht es darum, ob Ärzte von der Krankenversicherung angehalten wurden, nachträglich ihre Diagnosen zu korrigieren. Aus dem Gesundheitsfonds fließen den Kassen über den morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich Mittel zu: Je kränker ein Patient, desto mehr Geld. "Es soll zunehmende Bestrebungen der Krankenkassen gegeben haben, möglichst viele Morbi-RSA-Diagnosen vorweisen zu können, um an die entsprechenden Gelder zu gelangen", sagte Frombach der "Rheinischen Post". Es gehe um mögliche betrugsrelevante Täuschungshandlungen durch AOK-Verantwortliche.

startet Gesundheitsnetzwerk mit digitaler Akte in zwei Regionen

Das Netzwerk bietet eine digitale Akte, mit der sich medizinische Informationen und Dokumente jederzeit bereitstellen und abrufen lassen. Dieser sektorenübergreifende Austausch soll die optimale Behandlung der Patienten unterstützen und zu mehr Patientensicherheit führen. "Unser Ziel ist ein bundesweites Angebot für die AOK-Versicherten, das regional verschieden ausgestaltet wird", sagt Martin Litsch, Vorstandsvorsitzender des AOK-Bundesverbandes.

Apotheken sind bei den ersten Piloten nicht integriert.