Cool bleiben! PHAGRO-Kurzfilm zum Transport von Arzneimitteln.

Wenn’s draußen heiß ist, sind gekühlte Fahrzeuge Pflicht. Denn: Die Einhaltung der Temperaturanforderungen beim Transport von Arzneimitteln kann lebenswichtig sein!

Der
PHAGRO-Kurzfilm zum Transport von Arzneimitteln erklärt unterhaltsam und verständlich, wie pharmazeutische Großhändler sicherstellen, dass Qualität und Wirksamkeit von Arzneimitteln auch beim Transport an heißen Sommertagen erhalten bleiben.

Der Film vermittelt einen kurzweiligen Einblick, in die strengen Vorgaben, die der pharmazeutische Großhandel beim Transport von Arzneimitteln anlegt und was passieren kann, wenn diese Vorgaben nicht eingehalten werden: vom geschmolzenen Zäpfchen über ranzige Cremes bis hin zum wirkungslosen Medikament.


Pharmazeutische Großhändler stellen sicher, dass Arzneimittel auf dem Weg vom Hersteller über das Großhandelslager bis in die Apotheke zu den richtigen Temperaturen gelagert und transportiert werden. Beispiel Good Distribution Practice (GDP): Pharmazeutische Großhändler halten diese EU-Leitlinien strikt ein – und werden dabei auch strengstens überwacht. Im Gegensatz dazu sind Paketdienstleister an deutlich weniger strenge Regeln und behördliche Auflagen gebunden

Nur wer die Temperaturvorgaben der Hersteller bei Lagerung und Transport einhält, schützt Qualität und Wirksamkeit von Arzneimitteln – und damit die Gesundheit der Patienten. Darauf kann sich die Apotheke beim pharmazeutischen Großhandel verlassen. Und der Patient kann sich auf seine Apotheke vor Ort verlassen. Coole Sache!



Der PHAGRO
Im PHAGRO | Bundesverband des pharmazeutischen Großhandels e. V. sind alle elf pharmazeutischen Großhandlungen organisiert, die ein nachfrageorientiertes, herstellerneutrales Vollsortiment führen und die flächendeckende Versorgung aller öffentlichen Apotheken in Deutschland sicherstellen. Die Branche beschäftigt rund 15.700 Arbeitnehmer und erwirtschaftete 2019 einen Umsatz von 32,9 Milliarden Euro.

 
Pressekontakt
 
Ansprechpartner für diese Pressemitteilung:
Michael Dammann & Thomas Porstner (Geschäftsführung)
Bundesverband PHAGRO e. V.
Französische Straße 12, D – 10117 Berlin
Tel.: +49 – 30 – 201 88 – 448
Fax: +49 – 30 – 201 88 – 454
E-Mail: medien@phagro.de
www.phagro.de

Abstimmung über Organspende-Gesetz: NEIN zu Spahn Vorschlag

Die Abgeordneten des Bundestags haben in dritter Lesung mit einer dann doch deutlicheren Mehrheit für die sogenannte "Erweiterte Zustimmungslösung" bei Organspenden votiert. Dafür sprachen sich 432, dagegen 200 Abgeordnete aus. 37 Abgeordnete enthielten sich der Stimme. Wie bei ethischen Themen üblich, entschieden die Abgeordneten nach der etwa zweistündigen Debatte nur nach ihrem Gewissen – der Fraktionszwang wurde aufgehoben.

Am 27. Januar spricht Benedikt Bühler vor dem Petitionsausschuss

Für die anstehende Anhörung und das Petitionsverfahren bereitet sich Bühler nun intensiv vor. Hierfür sind auch noch Dokumente einzureichen, die seine Argumentation stützten. Bühler: „Alle angesprochenen Punkte in der Begründung der Petition müssen belegt werden.“ Hierzu habe er alle Gutachten des wissenschaftlichen Dienstes des Bundestages eingereicht, außerdem den Dringlichkeitsantrag zum Rx-Versandhandelsverbot der Bayrischen Staatsregierung, den Beschluss der Länder zum Rx-Versandhandelsverbot von Herbst 2016.

Weitere Apotheken schließen: Apothekenzahl im Saarland sinkt wie nie zuvor

Die Apothekerkammer Saarlandes legte folgende Zahlen vor: 1999 gab es im Saarland noch 364 Apotheken, 2009 waren es dann noch 342, aktuell gibt es noch 286 Betriebsstätten. Dazu Kammerpräsident Manfred Saar: „Im Saarland verschwinden Jahr für Jahr immer mehr Apotheken und damit für viele Menschen ein Stück Heimat. In einer immer älter werdenden Gesellschaft brauchen wir aber neben der ärztlichen Präsenz in der Fläche auch die Apotheken vor Ort. Dies aus versorgungspolitischen, ordnungspolitischen und gesellschaftspolitischen Gesichtspunkten.“

fordert Veränderung des Mehrbesitzverbotes und de AMPreisV

So glaubt die AOK, dass "Patienten aus ländlichen Regionen mit geringem Verordnungsvolumen heute schon oft von den Botendiensten umliegender Apotheken versorgt werden." Durch den Ausbau neuer Versorgungskonzepte könnte gerade Baden-Württemberg auch hier zur Vorreiterregion für Deutschland werden. Digitale Rezeptsammelstellen, die telefonisch oder per Messenger mit einer Apotheke in Kontakt stehen, werden derzeit bereits erprobt. "Patienten können ihre Rezepte von dort aus unmittelbar nach dem Arztbesuch digital an die ihnen genehme Apotheke übermitteln. Diese versorgt die Patienten über Botengänge und holt die Originalrezepte regelmäßig an der Sammelstelle ab. So wird unkomplizierte und schnelle Versorgung auch auf dem Land besser ermöglicht." Dies sollte nun auch über die AMPreisV abgebildet werden.

dm Drogeriemarkt macht sich für OTC-Verkauf stark

Zwei Mal schlug der Versuch, das Apothekenmonopol zu knacken, bereits fehl – nun setzt dm auf ein neues Anwaltsteam.
Bei dm meint man, es sei mit den Grundrechten der Erwerbsfreiheit und des Gleichheitsgrundsatzes nicht vereinbar, dass Drogerien keine rezeptfreien Arzneimittel verkaufen dürfen. Jedenfalls dann, wenn sie dieselben Standards bei Beratung und Verbraucherschutz erfüllen wie österreichische Apotheken. „In anderen europäischen Ländern können wir unseren Kunden ein umfangreiches Sortiment rezeptfreier Arzneimittel zu attraktiven Preisen anbieten. In Österreich dürfen wir nicht einmal alle Eigenmarken-Produkte vertreiben, die von dm für den EU-Markt produziert werden“, so der österreichische dm-Geschäftsführer Harald Bauer

Apokix Umfrage: Apotheken wollen Online-Services

87 Prozent der befragten Apotheken sehen jedoch, dass es eine hohe Herausforderung ist, Online-Services anzubieten. Darum sehen eine große Mehrheit der Befragten die Vorteile einer apothekenexklusiven Online-Plattform.

Laut Apokix-Umfrage finden es 88 Prozent der Apotheker attraktiv, sich solch einer bei Kunden bekannten Plattform anzuschließen, um mit relativ geringem Aufwand viele Kunden erreichen zu können. Wichtig ist ihnen dabei, dass Kunden auf der Plattform ihre Stammapotheke hinterlegen können.
Auf der Plattform die Kunden der Apotheken einsammeln, aber individuelle vor Ort digital bedienen – das ist das Angebot von WAVEdigital

Versender erhöhen weiter Marktanteil beim OTC

Dagegen schwächelt der Umsatz im Versandhandel bei den verschreibungspflichtigen Arzneimitteln weiterhin und trotz aller Bemühungen der Versender: Der Umsatz ging um 1,6 Prozent zurück – und dies bei einem Anteil von gerade einmal höchstens 1 Prozent der Versender am Rx-Geschäft im deutschen Apothekenmarkt. Der große Teil davon, sind die sog. "Lifestyle Produkten".

Brandenburg kämpft um jede Arztpraxis, in Berlin ist in weiten Teilen jedoch medizinisch übervesorgt. Dies ist nun aber im hausärztlichen Bereich nicht mehr so – denn demnächst können wohl auch in Berlin nicht mehr alle Hausarztpraxen nachbesetzt werden.

Berlins KV-Vize Dr. Burkhard Ruppert will sich deshalb eng mit der KV Brandenburg abstimmen, wie er anlässlich der anstehenden Entsperrung bei den Hausarztsitzen ankündigte. Keinesfalls wolle man eine Sogwirkung nach Berlin provozieren. Es müsse vielmehr darum gehen, möglichst schnell mehr Haus­ärzte ins System zu bekommen – und zwar bundesweit.

Von den 53 Ärzten, die 2017 in Berlin einen Facharztabschluss in der Allgemeinmedizin gemacht hätten, seien nur 20 im Vertragsarztregister der Hauptstadt eingetragen. Wo die anderen stecken, wisse niemand.

verlässt London kurz vor dem Brexit

Bis Ende März 2019 muss somit ein Mega-Umzug mit zahllosen Relocationdiensten bewältigt werden. Spannend dabei: Die EMA will den gesamten Umzug transparent und für die Öffentlichkeit mit einem Monitoring überschaubar machen.

"In den vergangenen Wochen und Monaten haben wir gemeinsam mit den niederländischen Behörden gute Fortschritte erzielt", freute sich EMA-Direktor Guido Rasi in Den Haag. "Aber die Zeit drängt und ist äußerst knapp – ein komplett eingerichtetes und funktionstüchtiges Gebäude in Amsterdam schrittweise zu beziehen. Unsere rund 900 Mitarbeiter werden nach und nach von London nach Amsterdam umziehen."