Bewertungen für Ärzte dürfen gelöscht werden.

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dpa/Uli Deck Der BGH urteilte zu einer Klage einer Ärztin gegen das Ärzte-Bewertungsportal Jameda.
Dienstag, 20.02.2018, 13:33
Eine Kölner Ärztin will raus aus dem Ärztebewertungsportal Jameda und siegt nun vor dem Bundesgerichtshof: Ihr Profil muss entfernt werden – und Jameda sein Geschäftsmodell umkrempeln. Einen grundsätzlichen Löschanspruch für Ärzte gibt es jedoch weiter nicht.

Es ist eine Niederlage für das Ärztebewertungsportal Jameda und ein Sieg für eine Hautärztin aus Köln: Das Portal muss die Daten der Dermatologin komplett aus seinem Verzeichnis löschen. Das entschied der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe.

Bewertungsportale müssen auch im Netz neutral bleiben – dies ist bei dem verhandelten Fall nicht mehr. Jamenda ,begünstigt mit seinem Geschäftsmodell die Mediziner, die Werbeplätze kaufen. „Wir freuen uns, dass mit der Schutzgelderpressung seitens Jameda nun endlich Schluss ist“, sagte dazu die Anwältin der Medizinerin, Anja Wilkat. Die Betreiber des Portals müssen nun ihre Anzeigenprodukte gemäß der BGH-Vorgaben anpassen und für Gleichbehandlung zwischen zahlenden und nicht zahlenden Ärzten sorgen.